CP_EHRENAMT/Stakeholder-CheckPoint-Ehrenamt.md
2026-06-25 18:58:44 +02:00

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# CheckPoint Ehrenamt — eine App für unser Vor-Ort-Team
*Zum Vorstellen im Team und bei der AIDS-Hilfe. Ohne Technik-Kauderwelsch.*
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## Worum es geht
Unser Präventionsteam organisiert sich bisher über WhatsApp: Terminumfragen,
Absprachen in der Teamsitzung, Protokolle und allgemeine Kommunikation laufen alle
dort. Das hat lange funktioniert — wird aber zunehmend unübersichtlich. Und seit
ein Teil des Teams von WhatsApp zu Signal gewechselt ist, sind wir auf zwei Kanälen
unterwegs. Umfragen, Infos und Dokumente erreichen nicht mehr alle am selben Ort.
**Die Idee:** eine einzige, einfache App nur für unser Team. Sie bündelt das, was
heute über zwei Messenger verstreut ist — vor allem die Dienstplanung — an einem
verlässlichen Ort.
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## Was die App können wird
### 1 · Termine abstimmen und Dienste verteilen (das Herzstück)
So wie heute, nur ohne Zettelwirtschaft:
- Die Koordination legt einen Planungszeitraum an (mindestens zwei Monate) und trägt
die Einsätze ein — die regelmäßigen Freitags-Touren, die Samstags-Einsätze und
besondere Veranstaltungen.
- Jede:r meldet pro Termin einfach **„kann ich" oder „kann ich nicht"**.
- Die Koordination sieht auf einen Blick, wer verfügbar ist, und verteilt die Dienste
— immer **zwei Personen plus eine Springer-Person** pro Einsatz. Die App hilft
dabei, niemanden zu oft hintereinander einzuteilen und die Einsätze fair zu verteilen.
**Warum so:** Das ist der Punkt, der heute am meisten Aufwand macht. Eine WhatsApp-
Umfrage zu zwei Monaten ist mühsam auszuwerten. Die App nimmt diese Arbeit ab und
macht für alle transparent, wer wann eingeteilt ist.
### 2 · Einspringen, wenn jemand ausfällt
Wird jemand krank oder muss absagen, **rückt automatisch die Springer-Person nach**.
Der dann offene Platz erscheint für alle sichtbar zum **Übernehmen** — wer mag, klickt
und übernimmt.
**Warum so:** Kurzfristige Ausfälle sind der Stressmoment. Statt hektischer
Nachrichten in der Gruppe ist sofort klar, dass ein Platz frei ist und wer ihn füllt.
### 3 · Eine Terminübersicht
Jede:r sieht die eigenen kommenden Einsätze als übersichtliche Liste — mit Datum,
Uhrzeit und ob als feste Person oder als Springer.
**Warum so:** Kein Suchen mehr im Chatverlauf. Die eigenen Dienste stehen klar an
einem Ort. (Bewusst eine Liste, kein voller Kalender — das reicht für unseren Zweck
und bleibt einfach.)
### 4 · Ein Team-Chat mit zwei Bereichen
- **Ankündigungen:** Hier postet nur die Koordination wichtige Infos. Alle lesen mit.
- **Team:** Hier können alle frei miteinander schreiben.
**Warum so:** Wichtige Orga-Infos gehen heute im Plauder-Verlauf unter. Die Trennung
sorgt dafür, dass Ankündigungen nicht verloren gehen — der lockere Austausch bleibt
trotzdem möglich.
### 5 · Dokumente und Fotos an einem Ort
Protokolle und andere Dokumente liegen geordnet in der App — geteilt in **Aktuell**
und **Archiv**. Auch Fotos von Touren können hochgeladen werden. Damit nichts
Unpassendes landet, **gibt die Koordination hochgeladene Inhalte vorher frei**.
**Warum so:** Protokolle im Chat sind nach zwei Wochen nicht mehr auffindbar. Hier
bleiben sie geordnet. Die Freigabe hält die Ablage sauber, ohne dass die Koordination
alles selbst hochladen muss.
### 6 · Ein einfaches Profil
Jede:r kann ein Profilbild hinterlegen und freiwillig ein paar Angaben machen — nichts
davon ist Pflicht.
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## Wie man die App benutzt
Die App läuft **im Browser auf dem Handy** — kein Download aus einem App-Store nötig.
Man kann sie sich wie eine normale App auf den Startbildschirm legen. Sie funktioniert
auch auf hellen und dunklen Geräte-Einstellungen.
**Anmeldung:** Es gibt keine offene Registrierung. Die Koordination legt für jede
Person einen Zugang an. So ist sichergestellt, dass nur das Team Zugriff hat.
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## Datenschutz
Das ist uns bei einer Anwendung im Umfeld der AIDS-Hilfe besonders wichtig:
- Die App speichert **nur Team-interne Orga-Daten** (wer ist wann im Einsatz, Termine,
Dokumente, Nachrichten). **Keine Daten von Klient:innen.**
- Sie läuft auf einem **eigenen Server in der EU** — nicht bei einem großen
US-Anbieter.
- Zugänge gibt es nur über die Koordination, Passwörter werden sicher gespeichert.
- Für hochgeladene Fotos gilt: nur ohne erkennbare unbeteiligte Personen
beziehungsweise nur mit deren Einverständnis. Die Freigabe sichert das zusätzlich ab.
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## Was bewusst (noch) nicht kommt
Damit die erste Version übersichtlich und schnell nutzbar bleibt, lassen wir zunächst
weg: Push-Benachrichtigungen aufs Handy, E-Mail-Benachrichtigungen, private
Einzelchats und einen vollwertigen Kalender. Diese Dinge können später ergänzt
werden, wenn sich die App im Alltag bewährt hat.
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## Und für andere Teams?
Die App wird von Anfang an so gebaut, dass auch **andere ehrenamtliche Teams** sie
nutzen könnten — jeweils mit eigenem Logo, eigenen Farben und streng getrennten
Daten. Für uns ändert das nichts; es hält nur die Tür für die Zukunft offen.
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## Kurz gesagt
Aus zwei Messengern und vielen Umfragen wird **ein Ort**: für Termine, Dienste,
Dokumente und Absprachen. Weniger Suchen, weniger Aufwand bei der Planung, und für
alle klar, wer wann wo im Einsatz ist.